Alles Wissenswerte über den Führerausweis

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Jeder, der einen sich einen Führerschein in der Schweiz aneignen möchte, bekommt nach bestandener Prüfung diesen zunächst auf Probe. Wer wiederum einen unbefristeten Führerschein mit der entsprechenden Kategorie B besitzt und dazu noch einen Führerschein mit der Kategorie A erwerben möchte, erhält einen Führerschein mit der Kategorie A entsprechend unbefristet. Selbiges gilt auch im umgekehrten Fall.

Probezeit eines Führerausweises

Nach der bestandener Führerprüfung dauert in der Regel die Probezeit exakt drei Jahre. Dabei muss ein Fahrzeug nicht extra gekennzeichnet sein. Das bedeutet in diesem Fall kein grünes Licht. Bei einem Umtausch von einem ausländischen Führerausweises beträgt allerdings die Probezeit automatisch nicht drei Jahre. So wird für eine Berechnung das Prüfungsdatum in dem ausländischen Führerschein, das entsprechende Einreisedatum in die Schweiz sowie auch das Ausstellungsdatum eines neuen Schweizer Führerausweises - wie bei der Citys Fahrschule Zürich erhältlich - dabei berücksichtigt. Eine Befristung wird in einem Führerschein eingetragen. Hierbei sollte man auch das Ablaufdatum einer Probezeit unter dem angegebenen Punkt 4b beachten, der in dem Führerschein vermerkt ist. Muss ein Führerschein auf Probe aufgrund einer Widerhandlung entsprechend entzogen werden, so wird sich die Probezeit um ein weiteres Jahr verlängern. Sollte eine zweite Widerhandlung eintreten, die dabei zu einem Ausweisentzug führt, hat das zur Folge, dass der Führerscheinauf Probe verfällt. So kann ein neuer Lernfahrausweis frühestens nach einer entsprechenden Wartezeit von mindestens einem Jahr nach Begehung einer Widerhandlung und auch nur auf ein verkehrspsychologisches Gutachten gestützt auch ausgestellt werden.

Wann erhält man einen unbefristeten Führerausweis

Ein unbefristeter Führerschiein wird ganz automatisch knapp 14 Tage vor dem Ablauf der Probezeit ausgestellt und an den Inhaber verschickt, wenn zunächst zwei Weiterbildungskurse entsprechend besucht worden sind. Ein bisherige befristeter Führerschein sowie die Bestätigung über eine Zwei-Phasenausbildung müssen in diesem Fall nicht eingereicht werden.

Dauer und Inhalt einer Weiterbildung

Wenn man über einen Führerschein auf Probe beispielsweise mit einem Ablaufdatum fürs Jahr 2019 verfügt, bekommt man einen Führerschein bis spätestens 31. Dezember 2019 auch nur, wenn man auch beide Weiterausbildungskurse mit Erfolg absolviert hat. Wenn man wiederum einen abgelaufenen Probe-Führerausweis besitzt und keinen endgültigen Führerschein erhalten hat, da man beide Weiterausbildungskurse nicht absolviert hat, ist man auch nicht mehr fahrberechtigt. Eine Weiterausbildung dauert in der Regel 16 Stunden und wird dabei auf zwei komplette Kurstage aufgeteilt. Dabei soll der erste Kurstag innerhalb von sechs Monaten nach dem Erwerb eines befristeten Führerausweises unbedingt besucht werden. Ein zweiter Teil ist vor dem Ablauf einer Probezeit zu absolvieren. Am ersten Tag werden anhand von Unfallbeispielen mögliche Ursachen und finanzielle und soziale Folgen thematisiert. Außerdem lernt man auf einem Übungsplatz, wie man gefährliche Verkehrssituationen vorausschauend vermeiden kann. Am zweiten Tag absolviert man eine Feedbackfahrt. Die anderen Kursteilnehmenden, die mitfahren, geben eine Rückmeldung zu dem Fahrstil. Außerdem vertieft man die Kenntnisse einer partnerschaftlichen sowie umweltschonenden Fahrweise.


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